Offizieller Kooperationspartner
der Heidelberger Ballschule

Kinder spielen immer mehr zu Hause vor dem Computer. Die Folgen dieser Misere zeigen sich in Zeitwandelstudien mehr als deutlich. Der Tenor: Die allgemeine Motorik unserer Jüngsten hat sich in den letzten 30 Jahren um rund zehn Prozent verschlechtert (vergleiche die Studie von Bös, 2006). Somit stellt sich besonders für Nachwuchstrainer die Frage: Wie können die Spitzenspieler von morgen schon heute auf den Sport vorbereitet werden? Zur Beantwortung dieser Frage entwickelten Christian Kröger und Klaus Roth an der Universität Heidelberg das Konzept der Ballschule Heidelberg – Ein ABC für Spielanfänger. Was 1998 als Testlauf mit nur einer Gruppe begann, hat sich mittlerweile zum nationalen Erfolgskonzept entwickelt.


Inhalt der
Kooperation

Durch unsere Kooperation mit der Ballschule Heidelberg sind wir berechtigt den wissenschaftlich fundierten und praktisch erprobten Lehrplan zu übernehmen und Trainerinnen sowie Trainer von geschulten Fachkräften der Ballschule Heidelberg ausbilden zu lassen.


Das Konzept
der Ballschule
Heidelberg

Die Grundidee ist einfach: Kinder sollen durch selbstbestimmtes Spielen die Freude am Ballspielen entwickeln. Dafür gilt es, die frühere Straßenspielkultur wieder zu beleben. So lernen sie beim ABC des Spielens ganz nebenbei – auf implizitem Weg – „Spiele zu lesen und sensomotorisch zu schreiben”, wie es Roth formuliert.


Das A steht dabei für den Bereich der Spiele. Hier erlernen die Ballschüler spielend übergreifende Taktikbausteine, die in allen Sportspielen wichtig sind. Im Bereich B wird die allgemeine Ballkoordination geschult. Das C steht für die sportspielübergreifenden Techniken (siehe untenstehende Grafik). Das Wichtigste ist jedoch, dass die Kleinen mit "Spielviren infiziert werden”, sagt Roth, damit sich Spielintelligenz und Kreativität entwickeln können. Eine zu frühe Spezialisierung auf nur eine Sportart engt dabei das kreative Potenzial ein. Aus diesem Grund werden die Bälle aller großen Sportspiele verwendet, und es wird sowohl mit dem Fuß, der Hand als auch mit dem Schläger gespielt. Dadurch erlangen die Ballschüler spielerisch ein breites Fundament an taktischen und balltechnischen Grundkompetenzen, so dass ihnen später der Einstieg in die Welt der großen Sportspiele leichter fällt.


Die Kernpunkte des Konzeptes sind:

die ganzheitliche Ausbildung der Kinder in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung das vielseitige Erleben und Wahrnehmen von Sportspielsituationendie Vermittlung spielübergreifender Fähigkeiten mit dem Balldie soziale Einbindung in Sportspielgruppen.

Unser Fokus liegt selbstverständlich im Bereich Fußball. In Kombination mit den wertvollen sportspielübergreifenden Elementen der Heidelberger Ballschule bilden wir Sportler aus und legen eine breite Grundlage für ein möglichst lebenslanges Sportlerleben.